Die KUH - Das Symbol und seine Bedeutung

Über den Verfasser: Dr. K. Parvathi Kumar

Dr. K. Parvathi Kumar, ist 1945 in Vijayavada, Indien geboren, studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Andhra Universität in Visakhapatnam und Chennai (Madras). Er ist ein Wirtschaftsprüfer von hohem Ansehen mit Büros in Visakhapatnam, Hyderabad und Chennai. Er hat sein Leben sozialen und spirituellen Aufgabenbereichen gewidmet und arbeitet tatkräftig im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich mit auf Grundlage der Spiritualität. Er sagt, dass die spirituellen Praktiken nur dann einen Wert haben, wenn sie einen Beitrag zum wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Gemeinwohl der Menschheit leisten.

In Anerkennung seines unschätzbaren Dienstes wurde ihm 1997 der Titel ‚Doktor H.C. in Literatur' an der Andhra Universität in Visakhapatnam verliehen.

Dr. K. Parvathi Kumar trägt in sich ein tiefes Wissen über die Symbole der Weltschriften und ist ein hervorragender Kenner der Astrologie und Homöopathie. In seinen Vorträgen und Seminaren zeigt er die Beziehungen und Entsprechungen zwischen den vedischen Schriften, den Theosophischen Büchern von H. P. Blavatsky, A. A. Bailey und der Christlichen Lehre auf. Diese Arbeit, die er als eine ehrenamtliche Tätigkeit ausführt, ist der Synthese von Osten und Westen gewidmet. In einem Zeitraum von mehr als 18 Jahren arbeitete er mit Dr. Ekkirala Krishnamacharya zusammen. Er begleitete ihn auf seinen Reisen nach Europa und ist heute der Internationale Präsident des World Teacher Trust.

Dr. K. Parvathi Kumar ist eine Quelle der Inspiration für Selbst-Transformation und sozialen Dienst bei mehr als 100 Gruppen in 24 Ländern in ganz Indien, Europa, in Nord-, Zentral- und Süd Amerika sowie Südafrika. Er hat mehr als 150 Seminare in diesen drei Kontinenten über Themen wie Meditation, Yoga, Astrologie, Heilen, Farbe, Klang, Symbole, Zeitzyklen, vergleichende Studien der Weltschriften, usw. gehalten. Er weiht Menschen in den Yogapfad ein und übermittelt Techniken bezüglich Meditation. Er lehrt die Wissenschaft des Heilens und das Heilen im Neuen Zeitalter um den Menschen die natürliche und normale Art des Lebens näher zu bringen. Er unterstützt Familiensysteme und stellt diese zugleich wieder her, im Osten wie im Westen. Er bestärkt die landeseigenen Traditionen und Bräuche in ihren universalen Werten. Er unterstützt Gruppenaktivitäten, damit Gruppenbewusstsein erlebt werden kann. Seine Lehren sind praxisorientiert und dienen nicht der bloßen Information.

Dr. K. Parvathi Kumar ist verantwortungsbewusster Familienvater, professioneller Steuerberater, Lehrer der Weisheit, Heiler und Verfasser von zahlreichen Büchern. Er beansprucht für sich nicht den Titel als Autor, da nach seinem Verständnis, "Die Weisheit niemandem gehört und alle der Weisheit angehören".


Kuhhaltung im Ramadri-Ashram, Visakhapatnam, Indien
Dr. K. Parvathi Kumar und seine Frau Srmt. Krishna Kumari unterstützen weltweit Gruppen, um Wissen und Weisheit in praktisches Handeln zum Wohle der Menschheit und der Natur umzusetzen. Sie unterstützen die Bauern, die auf natürliche Weise die Landwirtschaft pflegen. Es werden viele Projekte gestartet, um den Erhalt und die Achtung der Kühe zu fördern. Es entstanden Pilotprojekte, um Tiere und Pflanzen mit Homöopathie und natürlicher Düngung zu wunderbarem Gedeihen zu bringen.

Jeden morgen in der Dämmerung wird vor ihrem Haus der Boden gereinigt, mit Ornamenten verziert bis der Hirte mit der Kuh zum Melken kommt. Die Kuh bekommt auch etwas Futter als Dank für die Nahrung, die sie den Menschen freiwillig gibt.

Wegen ihrer großen Bedeutung im täglichen Leben, wird die Kuh seit alters her verehrt. In der Mythologie hat die Kuh ihre Heiligkeit Lord Krishna zu verdanken. Nach seiner Geburt wurde Krishna zum Schutz vor einer drohenden Ermordung in die Obhut einer Hirtenfamilie gegeben und verbrachte als Hirtenjunge viel Zeit mit den Tieren. Mit der Hirtenfamilie, den Milchmädchen (Gopis) und den Kühen wuchs er auf und wurde von ihnen ernährt. Dadurch erreichte die Kuh den Status einer Mutter, die es zu verehren gilt. Lord Krishna lehrte: "Wo Landwirtschaft und Tier verehrt werden, gibt es keine Not".

Wir danken Dr. K. Parvathi Kumar und seiner Frau Srmt. Krishna Kumari, dass sie uns diese vertiefte Sicht, die es auch einmal im Westen gab, wieder durch ihr Leben und Wissen ins Bewusstsein rufen. Es ist ein Akt der Liebe und des Heilens für die Zukunft der kommenden Generationen.


Einführung

Kühe im Ramadri-Ashram, Visakhapatnam, Indien

Die Veden erheben die Kuh zum heiligsten Wesen. Die Kuh ist in Wirklichkeit ein himmlisches Wesen. Dank der Gebete der planetarischen Devas war sie so gnädig auf die Erde herabzukommen, auch um ihre Lebewesen mit ihrer Milch zu ernähren, damit deren Gesundheit wieder hergestellt werde, und um die Erde mit ihrem Dung und Urin fruchtbar zu machen. Die Gegenwart einer Kuh heiligt die Umgebung. Die Haltung des Menschen gegenüber der Kuh entscheidet über sein Wohlergehen.

Harmlosigkeit (Ahimsa), Liebe und Mitgefühl werden von Gottessöhnen und in gleicher Weise von Propheten gelehrt. Würde ein Mensch diese drei Eigenschaften in Bezug auf die Kuh zeigen, würde er ganz bestimmt Fortschritte machen, sagen die Veden. Viele Menschen, die krank, in einer tiefen Krise und verarmt waren, überwanden dies, indem sie einer Kuh dienten. Dementsprechend gibt es viele Geschichten in den Puranen und Itihasas, um eine immer währende Inspiration in Bezug auf die Kuh aufrecht zu erhalten.

Dieser Text ist eine bescheidene Darstellung, um den denkenden Menschen über die Bedeutung der Kuh zu informieren. Möge dies der Menschheit helfen, die richtige Einstellung gegenüber der Kuh wieder zu gewinnen.

K. Parvathi Kumar


  • 'Gow', im Sanskrit, bedeutet 'Cow' (die Kuh) auf Englisch. Gow wurde mit der Zeit zu Gau. Gau entwickelte sich weiter zu Go. A + U wird grammatikalisch zu O. Bezüglich der Kuh sind die drei zugrunde liegenden Klänge Gow, Gau und Go.


  • Der Saatklang G steht für Bewegung. A steht für den Ersten Logos und U steht für den Zweiten Logos. Daher wird der Klang Gau oder Go als die gesamte Energiebewegung aus Wille, Liebe und Wissen verstanden. Die Verehrung der Kuh wird aus diesem Grund als heilsam erachtet.


  • Die Kuh, die Mutter der Herrlichkeit, der Trank der Unsterblichkeit und der Baum der Erfüllung sind alle gleichzeitig im Schöpfungsprozess entstanden und sie alle werden als die strahlendsten Manifestationen des Göttlichen erachtet. Diese vier werden im Sanskrit als Kamadhenu (Kuh), Kalpavruksha (Baum der Erfüllung), Amruta (Trank der Unsterblichkeit) und Lakshmi (die Göttin der Herrlichkeit) bezeichnet.


  • Die Sekretionen für die Bildung der sieben Existenzebenen kommen aus Kamadhenu hervor und die damit verbundene Entwicklung der Schöpfung wird deshalb von den Vedischen Sehern in Form von der Kuh verstanden.


  • Die Erfahrungen in der Schöpfung durch die Wesen auf allen Ebenen wird wiederum als Erfahrung der Milch auf der jeweiligen Ebene verstanden. Und jene, die die sieben Ebenen erfahren, kennen die Kuh in ihrer vollkommenen Form.


  • Bei der Kuh machten die Vedischen Seher 33 Devas ausfindig (Das Wesentliche dazu zusammen mit den dazugehörigen Körperteilen der Kuh ist im Anschluss zu finden).


  • Kamadhenu
    Darstellung der 33 Devas
    Erklärung der 33 Devas (PDF)

  • Kuhmilch, Kuh-Joghurt, Kuh-Ghee (geklärte Butter), Kuhdung und Kuh-Urin werden als äußerst heilig für verschiedene Verwendungszwecke einschließlich medizinischer Anwendung angesehen.


  • Bei den Kühen werden die kaffeefarbenen (fast schwarz) als die heiligsten betrachtet. Diese Kühe nennt man Kapilas.


  • Der Mond im Stier ist die Kuh, die Sonne im Stier ist der Bulle und der Merkur im Stier ist das Kalb. Das Zeichen Stier hat viel mit der Familie der Kühe zu tun.


  • Der Zentralstern des Orion, Aldeberan (Rohini), sendet spezielle Strahlen über die Sonne im Stier, deren Verkörperung auf der Erde den Bullen darstellt. Durch den Mond sendet der Stern Rohiniseine Strahlen im Stier, deren Verkörperung auf der Erde die Kuh ist. Ebenso gebären die Strahlen von Rohini, über Merkur im Stier, das Kalb.


  • Lord Krishna, dessen Geburtsmond in Rohini steht, war als Gopala, der Herrscher des Kuhprinzips, bekannt. Es gab während seines ganzen Lebens nicht einen einzigen Tag, an dem er nicht der Kuh diente.



  • Alpenblumen


  • Die Kuh (Kamadhenu), der Weiße Elefant (Iravatha), der Weiße Schwan und der Weiße Adler finden überall im Himmel einen Platz und sind daher heilig.


  • Unter den oben Aufgeführten wird allein die Kuh selbst im Himmel verehrt. Sogar die Devas verehren die Kuh, um ihre Bestimmung zu erfüllen.


  • Die Verehrung der Kuh und des Bullen ist gleichbedeutend mit der Verehrung der Eltern, der Pitris und der Devas.


  • Jeder Ort wird gereinigt, wenn er mit Wasser, das mit Kuhdung vermischt ist, besprüht wird.


  • Sogar Orte, an denen abscheuliche Handlungen wie Morde und andere Gräueltaten geschahen, könnten wieder in reine Orte verwandelt werden, wenn eine Herde von Kühen dazu gebracht wird, dort für drei Tage und drei Nächte zu verweilen.


  • Andächtige Lieder, die über die Kuh gesungen werden, die Schenkung von Kühen und Darshan der Kühe frühmorgens bringen den Menschen viel Glück.


  • Wo eine Kuh verstört ist, hungrig, durstig oder verängstigt bleibt, dort treffen die Menschen auf exzessive Konflikte, die zum Unglücklichsein führen.



  • Kuh mit Zwillingen Geburt Kälbchen Kuh, Kalb, Bauer
    Kuh mit Zwillingen, Südtirol
    Geburt eines Kälbchens, Schweiz
    Kuh und Kalb in Indien


  • Wo Kühe friedlich leben, sich an Essen und Trinken erfreuen, wo ihre Atmung dank Ausgeglichenheit rhythmisch bleibt, dort werden negative Energien abgewehrt.


  • Wenn sich jemand nach Selbst-Erfüllung sehnt, sollte er der Kuh oder einem Heiligen Essen und Trinken anbieten, bevor er selbst etwas trinkt und isst.


  • Der Schutz von Kühen beseitigt Hindernisse auf dem Lebensweg.


  • Das Verehren von Kühen und der Dienst an ihnen verleiht die Fähigkeit, die Sinne zu regulieren.


  • Wenn jemand für die Behandlung einer kranken Kuh sorgt, damit sie wieder gesund wird, erwiedert es die Kuh mit der Heilung jener Person.


  • Wenn jemand eine Kuh vor Furcht beschützt, überwindet er die Angst, unter der er selbst leidet.


  • Wenn der Mensch von Schwierigkeiten umgeben ist und sich in unüberwindlichen Schwierigkeiten befindet, helfen ihm die Verehrung der Kuh und der Dienst an ihr, um den Weg zu ebnen.


  • Derjenige, der eine Kuh verletzt und tötet, wird schließlich leiden und nicht in der Lage sein, das Leiden zu überwinden.


  • Wenn du eine Kuh hungrig und durstig vorfindest, versäume es nicht, sie zu versorgen.


  • Das Töten einer Kuh verwehrt dieser Person den Weg zum Göttlichen.


  • Solange der Mensch die Kuh misshandelt, solange leidet er auf der Erde und wird den Weg zur höheren Welt nicht finden.



  • Alpenblumen


  • Menschen, die Kühe töten, Kuhfleisch essen und jene, die diese beiden Handlungen unterstützen, werden unzählige kummervolle Leben erleiden.


  • Natürlicher Wohlstand ist wertvoller als materieller Wohlstand. Von den natürlichen Reichtümern werden die Haltung von Kühen und der Dienst an ihnen als wertvollster Reichtum angesehen.


  • Die Verehrung der Kuh und der Dienst an ihr führen einen zur Qualität der Ausgeglichenheit (Sattva) - eine Qualität, die es ermöglicht, in höhere Ebenen der Existenz aufzusteigen.


  • Durch das Inhalieren des Geruchs von Kuhdung wird das Gift vom Biss eines Skorpions oder einer Schlange neutralisiert.


  • Der Rauch von Kuhdung ist gesünder als der Rauch, der aus Kohle und Gasen entsteht.


  • Wenn man täglich nach der Morgendusche eine Kuh anschaut, den hinteren Teil ihres Körpers berührt und sich mit dem Staub von den Kuhfüßen berieselt, wird man augenblicklich gereinigt. Eine solche Reinigung gleicht einem Bad in allen heiligen Flüssen.


  • Wenn man Land gibt, um den Kühen Zuflucht zu gewähren, dann bringt das dem Spender großes Glück.


  • Wenn jemand Futter für Kühe anbaut und wachsen lässt, wird auch derjenige gleichermaßen wohlhabend sein.


  • Wenn jemand das Wohlergehen der Kuh in irgendeiner Form behindert, fällt er in seinem Bewusstseinszustand ab.


  • Wer den Kühen durch Rituale dient, wird dieselben Wohltaten erhalten, wie er sie mit der Durchführung unzähliger Rituale und Opfer erlangen würde.


  • Schon durch die tägliche Berührung einer Kuh wird man gereinigt. Wer der Kuh dient, wird wohlhabend. Wenn man den Bedürftigen eine Kuh schenkt, stellt sich innere Freude ein.


  • Es gibt keinen Wohlstand auf der Erde, der den Kühen gleichkommt, und es gibt keinen Dienst, der dem Dienst an ihnen gleichkäme.


  • Die Verehrung der Kuh kommt einer jährlichen Pilgerreise gleich.



  • Die Verehrung der Kuh kommt der Verehrung Vishnus gleich.


  • Die Verehrung der Kuh kommt dem Wandern um die Welt gleich.


  • Die Verehrung der Kuh kommt dem Rezitieren der Veden gleich.



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    Kuhfamilie, Große Ledder, D


  • Die Weisen arbeiten für das Wachstum, die Ernährung und den Schutz der Kühe. Je mehr Kühe man beschützt, desto mehr Schutz wird dieser Person gewährt.


  • Im Kuhdung ist die Energie des Glücks enthalten, die von der Göttin Lakshmi herkommt.


  • Kuhurin enthält die Schwingungen der heiligen Flüsse.


  • Kuhghee ist gleichbedeutend mit Amruta, dem Trank der Unsterblichkeit.


  • Kuhmilch verbessert Buddhi, den unterscheidenden Willen. Büffelmilch verursacht Dumpfheit und Trägheit im Verstand.


  • Feuerrituale, die mit Kuhghee durchgeführt werden, könnten Regenwolken einladen.


  • So wie die Göttin Lakshmi in den Energien des Kuhdungs gegenwärtig ist, befindet sich die Göttin Gauri (Parvathi) in den Energien des Kuhurins, sagt Manu Vaivasvatha.


  • Die Verehrung der Kuh und der Dienst an ihr ermöglichen die richtige Sekretion der Drüsen und geben einem gute Gesundheit und sogar gutes Verhalten zurück.


  • Alle heilsamen Sekretionen in der Schöpfung können der Sekretion von Kuhmilch zugeordnet werden.


  • Die Wintersonnenwende, wenn die Sonne den nördlichen Kurs aufnimmt, die 7. aufsteigende Mondphase im Wassermann und die 14. absteigende Mondphase in jedem Monat werden als glückverheißend für die Verehrung der Kuh erachtet.


  • Die Monate des Skorpions und Schützen werden im Allgemeinen als glückverheißend für die Verehrung der Kuh betrachtet.


  • Sorge dafür, dass die Kuhmilch erst dann vom Menschen genommen wird, wenn die Kälber den ihnen zustehenden Anteil erhalten haben. Falls den Kälbern ihr Anteil Milch verweigert wird, wird diese vom Menschen genommene Milch viel Leid verursachen.



  • Alpenblumen


  • Die Geldgier des Menschen zwingt ihn, das Kalb von der Kuh zu trennen. Durch eine solche Handlung wird der Kuhhirte sich selbst unbewusst unermesslichen Schaden zufügen. Die Kuh und das Kalb sind unzertrennliche Energien und sie sollten gemeinsam von denjenigen versorgt werden, die sich selbst als Verehrende betrachten.


  • Die Gegenwart der Kuh hilft bei allen theistischen Praktiken bis zu deren Erfüllung.


  • Der Dienst an der Kuh hilft den drei vorangegangenen und den drei nachfolgenden Generationen.


  • Die Kuh unterstützt die Fruchtbarkeit des Landes, und das Land unterstützt die Ernährung und das Wachstum der Kuh.


  • Kuhurin ist das beste Mittel, um den pH-Wert des kultivierten Landes zu erhalten.


  • Die Veden empfehlen eine Zubereitung aus fünf Kuhprodukten, deren Verzehr in Größe einer Stachelbeere für den Menschen sehr heilsam ist, indem sie seine Energien harmonisieren. Die fünf Produkte sind Kuhmilch, Kuhjogurt, Kuhghee, Kuhdung und Kuhurin.



  • Ayurveda berücksichtigt die Kuhprodukte auf vielfältige Weise bei der Heilung unterschiedlicher Krankheiten.


  • Die Erde wird durch die Gegenwart der sieben Heiligen inspiriert. Diese sind die Kuh, der Meister der Weisheit, die Schriften, die Gebenden, die Opfernden und jene, welche die Wahrheit sprechen.



  • Kuh streicheln Juraweide Kuh, Jura, CH

    Im Jura, CH



  • Wenn jemand inspiriert ist, eine Kuh zu berühren, sollte er den hinteren Teil anstelle der Stirn berühren.


  • Berühre nicht die Stirn der Kuh, denn das bringt die Kuh durcheinander, und solch eine Störung verursacht Krankheit. Berühre den Schwanz und den Rücken.


  • Die Kuh freut sich ungemein, wenn man sanft die Wamme (die Haut, die unterhalb des Unterkiefers herunterhängt) streichelt.


  • Oft schauen die Seher durch die Augen der Kuh. Die Aspiranten und die Jünger sollten in die mitfühlenden Augen der Kuh schauen.


  • Die Verehrung der Kuh soll mit der Verehrung des Kalbes einhergehen. Eine Verehrung der Kuh ohne das Kalb ist unangemessen.


  • Die Energie der Kuh existiert in den Klängen Guru, Ganga, Gayatri, Gita, Gouri und Govinda. Ihnen zu dienen und sie zu verehren entspricht der Verehrung der Kuh und dem Dienst an ihr.


  • Unter den Verpflichtungen, die der Menschheit entsprechen, werden die Verehrung der Kuh und der Dienst an ihr von den Veden und den Puranen an erste Stelle gestellt.



  • Kuh mit Kuhreiher, Indien

    Verehrung der Kühe, Südtirol


Diejenigen, die dieses Wissen verbreiten, werden auch indirekt durch einen solchen Dienst an der Kuh beglückt.

Beschütze die Kuh und sei beschützt.


Verfasser: Dr. K. Parvathi Kumar.



Bilder: Wir danken Irene & Martin Hölbling, St. Valentin a.d. Heide Südtirol, und den Demeterbauern Claudia und Armin Capaul im Jura für die Bilder von ihren Höfen.

Alpenblumen


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