Mit Gottes Gnade
lege ich die ethischen Grundlagen dar.
Mögen sie den Leser inspirieren.


Wende dich rasch ab
von dem Verwandten, der dir in der Not
nicht beisteht, dem Pferd, das im Krieg
nicht voranreitet, und der Gottheit,
die keine Gebete erhört.


Es ist weiser,
selbständig zu arbeiten
als bei einem Geizhals angestellt zu sein


Hüte dich davor,
einem Geizhals zu dienen,
Freundschaft mit schlechten
Menschen zu pflegen,
allein im Wald umherzulaufen
und den "Tempel" selbstsüchtig zu benutzen.


Vermeide
den Umgang mit Menschen,
deren Sprache unangenehm ist
und von Banalität zeugt.


Ein kostspieliger Lebenswandel,
die Heirat eines jungen
Menschen im fortgeschrittenen Alter,
und achtlose Meditation
öffnen das Tor zum Unglück.


Lebe nicht an einem Ort,
an dem es keinen Heiler, Finanzmann, Lehrer
und keinen lebendigen Fluss gibt.


Erwarte nicht
Einvernehmen mit dem Schwiegersohn,
Gedichte von Unwissenden,
weiße Krähen und
eine gute Saat aus schlechtem Korn.


Nahrung ist Gott für den Hungrigen.
Unterstützung ist Gott für den Bedürftigen.
Nachsicht ist Gott im Menschen.
Liebe ist Gott im Meister.

Verstopfung,
Schmutz im Trinkwasser,
sexuelles Verlangen nach einer schwangeren Frau
und Ziegenmilch
sind zutiefst verabscheuungswürdig.


Die Zunge, die nicht
Worte guten Willens spricht,
Licht anruft und
Brüderlichkeit zum Ausdruck bringt,
ist nicht besser als Leder.


Ein bedeutungsvolles Leben
ist einem langen Leben vorzuziehen


Gute Ergebnisse werden nicht
durch schlechte Mittel bewirkt.
Gold entsteht nicht durch
Einschmelzen von Messing.


Halte dich fern von
einem Pferd, das Wasser trinkt,
einem wildgewordenen Elefanten,
einem Stier, der eine Kuh begatten will
und einem unwissenden Menschen.


Einen Menschen zu unterstützen,
der sich selbst helfen kann,
ist Mittelmäßigkeit.
Einem Menschen beizustehen,
der sich nicht selbst helfen kann,
ist Göttlichkeit.


Schmackhaftes Essen
kann auf Dauer zu Krankheit führen.
Eine unüberlegte Freundschaft
kann im Lauf der Zeit Probleme bereiten.


Wer geschickt handelt,
versteht den Standpunkt des anderen
und gewinnt Freunde in der Welt.


Meide den Umgang mit
Menschen schlechten Willens.
Es ist, als würde man unter
dem Schatten der Schlange leben.


Macht und Geld zieht Menschen an.
Das Wasser im See zieht Frösche an.
Erkenne das Unschöne.

Esse nicht unreife Früchte.
Verspotte nicht deine Verwandten.
Weiche nicht vor Krisen zurück.
Missachte nicht die Gebote des Lehrers.


Ein Lehrer und ein Herrscher
sind genug für einen Ort.
Vielzahl stiftet Verwirrung.


Das Festhalten an
unfreundlichen Menschen,
einem Ehepartner, der sich verweigert,
und einem unwilligen Herrscher,
zeugt von äußerster Ignoranz.


Auf Glück
folgt Unglück.
Auf Unglück
folgt Glück.
Erkenne, dass das Leben
ein ewiges Wechselspiel ist.


Lass Deinen Ehepartner nicht
für lange Zeit allein.
Dadurch entsteht zuviel Freiraum!


Ein Fuchs bleibt ein Fuchs,
auch wenn er auf einem
goldenen Thron sitzt.
Ein Löwe bleibt selbst
in schwierigen Situationen löwenhaft.
Unterscheide bei den Menschen
zwischen dem Schlauen und dem Edelmütigen.


Der Frosch ohne Bein,
die kränkliche Schlange,
die unmoralische Ehe,
und der mittellose Greis,
leiden unsägliches Elend.


Der Lotus,
der nicht mehr im Wasser wurzelt,
leidet unter dem freundlichen Sonnenstrahl.
Auch Freundlichkeit
kann Feindschaft erwecken,
wenn Grenzen überschritten werden.


Teile deine Geheimnisse
nicht mit einem Berufskollegen.
Es führt zu deinem Fall.


Das Rad bleibt stehen,
wenn die Achse gebrochen ist.
Das Leben bleibt stehen,
wenn das Gesetz gebrochen wird.

Der nachsichtige Verwalter,
der Elefant ohne Stolz,
die Schlange ohne Giftzahn
und der Skorpion ohne Stachel
werden von der Welt gering geachtet.


Früchte und junge Mädchen,
die gerade die Reife erlangt haben,
verdienen Bewunderung
aus der Ferne.


Die Gedichte des Einfallslosen,
die Leidenschaft des Gehemmten,
die verfehlten Pfeile des Bogenschützens,
sind verschwendete Eitelkeiten.


Meide einen schlechten Umgang,
bedenke, dass gesellschaftlicher Ruf anhaftet,
verleihe Geld nur an wenige Menschen,
bedenke, dass die Bewunderung von Frauen relativ ist.


Grundloses Lachen,
ein ausdrucksloser Tanz,
eine saftlose Mango und
eine Hochzeit ohne Orchester
sind leblose Dinge.


Die Frau ist das
"Licht" des Hauses.
Bereite ihr keinen Kummer.
Streite nicht mit ihr.
Verletze sie nicht.


Liebe und Freundschaft
sehen über Fehler hinweg,
Misstrauen und Bosheit
sehen Fehler, wo keine vorhanden sind.


Eine Wanze im Bett
erfordert die Reinigung
des ganzen Betts.
Der Umgang mit schlechten Menschen,
führt zur Bestrafung der ganzen Person.


Der Schädling im Rohrzucker
verdirbt die Süße.
Der Quälgeist in der Kinderschar
verdirbt die Süße des Lebens.


Der Glaube des Wankelmütigen,
die Freundschaft der Schlange,
die Süße des Zuckerrohrs,
und die Verlässlichkeit der Könige,
existieren nur im Märchen !

Der vollkommene Ehemann
gibt Anlass zu Bewunderung.
Der unvollkommene Ehemann
erntet Tadel als ein wandelndes Grab !


Trauere Vergangenem nicht nach,
verweile nicht bei ehemaligen Taten,
vernachlässige nicht die Gegenwart
und schaue nicht in die Zukunft !


Sprich nicht im Übermaß.
Vertraue dich keinem geschwätzigen Menschen an.
Befolge keine ungebetenen Ratschläge.
Gib' deine Tugenden nicht preis.


Sehne dich nicht nach Liebe.
Inspiriere nicht die Toten.
Setze dich nicht für Unwürdige ein.
Verbünde dich nicht mit Leichtgläubigen.


Ameisen mühen sich und bauen Häuser,
in denen die Schlangen wohnen.
Narren mühen sich und bauen Häuser,
in denen intelligente Menschen wohnen !


Jage nicht
Gold und Reichtum hinterher.
Im Laufe der Zeit
fließen sie dem Schatz des Königs zu.


Reichtum zieht
selbsternannte Verwandte und Freunde an.
Reichtum ist die Grube
für den Unachtsamen !


Freigebigkeit schützt die Hand.
Wahrheit schützt den König.
Ethik schützt alle Menschen,
und Charakter schützt die Frau.

Der Faule, der Hastige
und der Ungeduldige
tragen durch ihr Handeln zum Misserfolg bei.
Der Aktive, der Ausgeglichene
und der Geduldige
bringen selbst eine missglückte Tat wieder in Ordnung !


Erregung und Zorn
sind Feinde unseres Selbst.
Innere Ausgeglichenheit
schützt uns
auf allen Wegen.

Mitgefühl ist der Freund,
innere Freude ist der Himmel
und Selbstmitleid ist die Hölle.
Dies sind Gebote.


Handlungen guten Willens,
die Erfolge des Sohnes,
die Schönheit der Ehefrau,
sind Dinge, deren man sich
nach außen hin nicht rühmen sollte.


Reichtum bedeutet Paradies,
Armut Verdammnis,
und Unglück Tod
für den weltlichen Menschen.


Freunde, Zuneigung und
fruchtbare Äcker bestimmen
den Wohnsitz des Lebens.


Der Mund, der kein Pan kaut,
der Mensch, der seine Fehler nicht bereut,
der See ohne Lotus
und die Nacht ohne Mond
sind bedauernswert.


Das Gift sitzt nur
im Kopf der Schlange
oder im Schwanz des Skorpions;
im Menschen
reicht es von Kopf bis Fuß !


Nur Narren verlassen sich
auf die Versprechungen einer Prostituierten.


Liebe aufgrund
physischer, emotionaler und
mentaler Anziehung ist menschlich.
Grundlose Liebe ist göttlich !


Die fleißige Biene sammelt
für den Imker.
Der fleißige Mensch sammelt
für den Steuereintreiber.


Der König, der sich
aufs Hörensagen und seine Richter verlässt,
wird bald den Rat der Weisen verlieren
und fallen.

Der im Stillen verrichtete Dienst
an den Weisen führt zu
unaussprechlicher innerer Harmonie
und äußerem Glanz im Leben.


Die Hilfe, die den Weisen entgegengebracht wird,
lässt verborgene Reichtümer entstehen,
so wie die Kokosnuss
ihr nahrhaftes Wasser im Verborgenen ansammelt.


Gehe den Pfad nicht alleine,
iss nicht im Haus deines Feindes,
bemächtige dich nicht der Reichtümer anderer
sprich keine verletzenden Worte.


Schenke Steuereintreibern,
Spielern, Goldschmieden,
Prostituierten, Friseuren
und ungeschickten Menschen keinen Glauben.
Sie sind unzuverlässig.


Sanfte Worte der Weisheit
finden bei groben Menschen kein Gehör.
Nur Angst bewegt sie dazu,
Folge zu leisten.


Angst ist die Medizin
für den Faulen.
Ehrgeiz ist die Medizin
für den Überaktiven.
Weisheit ist die Medizin
für den Ausgeglichenen.


Gefahr droht, wenn
der König das Gesetz missachtet,
die Witwe die Geschicke der Familie lenkt
und der Verwalter zum Priestertum übertritt.


Lache nicht vor Gericht,
über die Eltern und Priester.
Lache nicht mit Fremden,
lache nicht über den Lehrer !


Hasse niemanden,
lass dich vom Unglück nicht niederdrücken,
verurteile keinen vor anderen Menschen,
verliere dein Herz nicht an Frauen.


Nähere dich nicht
dem Ehepartner, dem König,
dem Lehrer,
der Gottheit und dem Sohn
mit leeren Händen.

Achte deine Frau.
Sie ist eine Mutter, wenn sie das Kind nährt,
eine Dienerin, wenn sie bedient,
ein Ratgeber, wenn sie einen Ratschlag erteilt,
und im Bett eine Frau !


Begehre nicht
die Güter und die Frau eines anderen,
höre nicht auf Schmeicheleien,
und halte dich fern von Kritik.


Sehne dich nicht
nach dem Bett einer anderen Frau.
Manipuliere nicht zu deinem eigenen Vorteil.
Suche keine Fehler bei anderen.
Diskutiere nicht mit Menschen,
die nicht deinesgleichen sind.
Suche nicht Zuflucht bei Verwandten,
wenn du kein Geld hast.


Ein Mann, der unter Frauen lebt,
und eine Frau, die unter Männern lebt,
setzen ihren Ruf aufs Spiel.
Selbst die Weisen
sind davon nicht ausgenommen.


Dulde nicht, dass
die Kinder lügen,
der Ehepartner in einen anderen verliebt ist,
der Diener keine Ehrfurcht kennt,
und die Familie zu viel fordert.


Bleibe sexuell enthaltsam
an segensreichen Tagen.
Sei unabhängig
von der Gnade des Königs.
Bestärke deinen Partner
nicht in seinem Stolz.
Lebe nicht an einem unheiligen Ort.


Der Selbstsüchtige
im Priestergewand
ist so offenkundig
wie das Wasser,
das der Milch beigemischt wurde.
Erkenne die Dinge
ohne unbarmherzig zu werden.


Hilf einem Schurken
nicht aus seinem Unglück;
sticht nicht der Skorpion zu,
sobald er aus dem Feuer gerettet wird ?


Übernehme nicht
die Arbeit eines anderen.
Gehe nicht uneingeladen
zu einer Feier.
Distanziere dich von unfreundlichen Menschen.
Sehne dich nicht nach einer Frau,
die dich nicht liebt.


Der Kaufmann verleiht dem Dorf Leben.
Das Wasser spendet dem Reisfeld Leben.
Der Rüssel gibt dem Elefanten Leben.
Die Frau bewirkt den Glanz des Lebens

Freue dich als Vater
nicht über die Geburt deines Sohnes.
Echte Freude wird dir beschieden,
wenn dein Sohn von der Gesellschaft geachtet wird.


Du magst
Tigermilch anbieten,
dein Herz zu Füßen legen,
deinen gesamten Reichtum verschenken,
und doch wird der Einfältige
es nicht zu schätzen wissen.


Deine Taten guten Willens
werden dir über unglückliche Zeiten hinweghelfen.
Deine schlechten Taten werden dir selbst
In glücklichen Zeiten nichts nutzen.


Horte nicht Energie
in Form von Gold und Geld.
Vermeide es, in Geschäften um Gefälligkeiten zu bitten.
Schließe nicht Freundschaft
mit primitiven Menschen.
Nimm kein unheiliges Essen zu dir.



Zusammenarbeit verleiht Stärke,
Gemeinschaft verleiht Schutz und Sicherheit.
Wird nicht der einsame Elefant
zur Beute des Löwen ?


Ein König ohne Ratgeber
ist wie ein Elefant
ohne Rüssel.


Ein Präsident ohne Kabinett
ist so wenig nütze
wie ein Rad ohne Nabe.


Der Geist des Wortes liegt in der Wahrheit.
Der Geist des Schutzwalls / der Festung lebt im Soldaten.
Der Geist des Menschen offenbart sich im Charakter.
Der Geist des Buchstabens erschließt sich in der Schrift.



Suche nicht Zuflucht
bei gemeinen Menschen.
Kann ein Elefant
seinen Körper
in einer Badewanne abkühlen ?


Arbeite nicht
im Dienst der Unwahrheit.
Verspotte nicht den,
der dir Gutes wünscht.
Diene nicht einem aufgebrachten Menschen.
Begib dich nicht an unheilige Orte.

Der Weise ist stärker
als die Starken.
Wird nicht der Elefant
vom intelligenten Mahout bezwungen ?


Wende dich nicht an Verwandte
in schwierigen Lebenslagen.
Gib nicht persönliche Geheimnisse
gegen Entgelt preis.
Ernenne nicht den Furchtsamen
zum Anführer der Armee.
Kultiviere nicht sumpfiges Gebiet.


Ein Dorf
ohne kultivierbares Land,
ohne Verwalter
und ohne Ratgeber,
sowie das Haus
ohne Meister
sind wahrhaft tote Stätten !


Höre geduldig zu.
Wäge ab ohne Hast.
Unterscheide Wahrheit von Dichtung.
Und schreite zur Tat in der Welt !


Reichtum,
Gold,
Macht,
Begierde,
Alkohol und Drogen
sind die Meister von KALI.


Die Erziehung,
die nicht zur Entfaltung führt,
das Schauspiel, das die Zuschauer
nicht in seinen Bann schlägt,
die Versammlung, die keine neuen Gedanken hervorbringt,
die Rede, die die Zuhörer nicht inspiriert
hinterlassen einen faden Geschmack.


Übermäßiges Anhaften
führt schließlich zur Loslösung.
Übermäßiger Glanz
bringt Unheil.
Übermäßiges Wachstum
führt zum Fall.


Der Undankbare, der Dumme,
der Selbstsüchtige, der Böswillige,
der Geizige und der Aggressive
führen ihren Fall herbei.


Reichtum sammelt sich an
wie das Wasser in der Kokosnuss.
Reichtum vergeht
wie das Eis in der Sonne.
Mögen die Intelligenten
sich an Tugenden orientieren
und nicht an Reichtum.


Streite nicht mit Frauen.
Freunde dich nicht mit kindischen Menschen an.
Weiche nie von der Tugend ab.
Kritisiere keinen, der dir überlegen ist.


Lächeln ist Gesundheit.
Heilen ist Liebe.
Gefühl ist Verblendung.
Teilen ist Weisheit.

by Dr. K. Parvathi Kumar


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