Natur im Jahreslauf: Herbst

  1. Der Apfel
  2. Mit dem Graureiher auf Du
  3. Interessante Links

Zusammengestellt von: Markus Schmid

1. Der Apfel

Der Apfel ist eine der beliebtesten Früchte. Er schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund.

Das im Apfel enthaltene Vitamin C stärkt unsere Abwehrkräfte. Zwei Äpfel am Tag decken schon fast den benötigten Bedarf an diesem wertvollen Vitamin. Besonders reichhaltig ist der Apfel auch an einigen Vitamin B-Komplexen. Diese wirken positiv auf Nerven und Muskulatur, was ebenso für das zu den Mineralstoffen zählende Kalium gilt.

Die im Apfel vorhandenen Trauben- und Fruchtzucker ist sehr schnell für den Körper verfügbar. Daher wirkt der Apfel leistungssteigernd und als "Wachmacher" für unser Gehirn. So soll das Trinken von Apfelsaft sogar den Denkprozess fördern.

Ein weiterer wichtiger Stoff im Apfel ist das Pektin. Dieser Ballaststoff befindet sich hauptsächlich in der Apfelschale. Daher sollte ein Apfel nicht geschält werden. Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an, außerdem bindet das Pektin Giftstoffe.

Gute Rezepte

Auch wenn der Apfel in roher Form genossen am gesündesten ist, bleiben bei einigen Rezepten mit Äpfeln viele Inhaltsstoffe erhalten, beispielsweise bei Apfelstrudel, Apfelschnitten, Apfelschaumsuppen oder Kuchen. In flüssiger Form ist der Apfel besonders wertvoll als Apfelsaft oder Apfelessig. Der Apfelessig ist ein wahres Heilmittel, da er sämtliche Wirkstoffe des Apfels enthält, die ihn so gesund machen.

Warum ist Apfelsaft auch gut für die Natur?

Der Apfelanbau spielt eine zentrale Rolle für unsere Kulturlandschaft und auch die Natur. Besonders die traditionelle Hochstammkultur bietet für Brutvögel ein wahres Paradies. In der Nähe von Streuobstwiesen werden auch gerne Hecken gepflanzt, die neben Zahllosen Lebewesen beispielsweise der Hummel Unterschlupf bieten. Diese wiederum bestäuben die Obstbäume zum Beispiel auch bei kühleren Temperaturen unter 13? C, wenn die Bienen noch nicht unterwegs sind.

Daher ist besonders das Trinken vom Apfelsaft aus Hochstammkulturen nicht nur sehr gesund, sonder trägt auch zum Erhalt unseres Lebensraumes bei.


2. Mit dem Graureiher auf du

Es ist gar nicht so selten, dass man auf einem offenen Feld einen Graureiher beobachten kann. Er steht frei und regungslos da. So findet er auch im Grass seine Beute wie grössere Insekten und Kleinsäuger. Doch wieso kommt der Graureiher, auch im Volksmund Fischreiher genannt, auf Felder und Wiesen, wo er doch eigentlich ins Wasser gehört? Sein eigentlicher Lebensraum sind die Flachwasserbereiche von Seen, Bächen und Flüssen, wo der Graureiher oft auch versteckt steht und seine Nahrung buchstäblich aus dem Wasser fischt.

Dies kann zwei Gründe haben. Bis vor etwa hundert Jahren wurde vom Graureiher behauptet, er jage die Fische weg. Daher wurde er gejagt. Doch inzwischen wurde er unter Schutz gestellt und hat immer mehr Zutrauen zum Menschen gewonnen. Heute ist es gut möglich, sich bis auf wenige Meter dem stattlichen Vogel zu nähern, ohne dass er flüchtet. So hat es keine Scheu mehr, sich auf offenen Feldern zu bewegen - er ist zu einem Kulturfolger geworden. Er brütet nun sogar als Wildvogel in Zoos und stattet auch Gartenteichen manchmal einen Besuch ab. Ein zweiter Grund für seine zunehmende Vorliebe für Weideflächen kann sein, dass kleine, flache Gewässer seltener geworden sind und der Graureiher nun auch auf andere Lebensräume ausweicht.

Der Graureiher brütet in Horsten auf Bäumen, oft in Kolonien, obwohl er ansonsten eher ein Einzelgänger ist. Die Brutpaare jedoch bleiben sich ein Leben lang treu (Monogamie). Gemeinsam bauen sie das Nest und Pflegen ihre Brut, meist 3-5 Küken. Nach zwei Jahren sind die Jungvögel geschlechtsreif.

Sehr elegant bewegt sich der Graureiher besonders im Flug, seinen Hals eingezogen und mit langsamen Flügelschlägen fast dahingleitend.


Die Bilder stammen soweit nicht anders bezeichnet von Markus Schmid und können für die Zwecke der Bildung frei verwendet werden.

5. Interessante Links:

Zum Beobachten und Mitmachen regen auch folgende Websiten an:

-> Naturphänomene im Jahreslauf:
www.naturbegleiter.at

-> 12 Beobachtungen im Jahr mit Wettbewerb: www.naturdetektive.de

Die Wetterämter von Deutschland, der Schweiz und Österreich haben meist gut aufgebaute und laufend aktuelle Informationen zur Pflanzenentwicklung:

-> Phänologie im Deutschen Wetterdienst: www.dwd.de/...

-> Meteo Schweiz - Phänologie und Klima: www.meteoschweiz.ch/...

-> Wetter-Server-Österreich - Phänologie: http://zacost.zamg.ac.at/...





Startseite