Panorama


Kuh-Wanderungen im Allgäu

Im Allgäuer "Land" der Hörner-tragenden Kühe in Süddeutschland gibt es speziell auf Begegnungen mit Kühen ausgerichtete Wanderungen. Es sind einfache Bergwanderungen, und wenn wir wenige Regeln einhalten, können wir ohne Furcht mitten zwischen Kühen hindurchwandern und eindrücklich erleben, wo die naturnahe Allgäuer Milch entsteht.


Wie sollen wir Kühen begegnen?

Kuhwanderung
Hier einige Tipps direkt von der Seite www.dein-allgaeu.de. Bergwanderer müssen sich im Allgäu bis zu einer Höhe von etwa 2300 m auf Begegnungen mit weidenden Kühen einstellen. Die Tiere sind selten aggressiv. Mit einfachen Verhaltensregeln lassen sich Zusammenstöße von Mensch und Tier vermeiden. Anbei einige Tipps:
  • Gerade junge Kühe sind einfach nur "Neugierig". In Erwartung des Bauern oder einfach nur zur Unterhaltung stürmt schon mal ein Jungtier auf einen Wanderer zu.
  • Kommt man zu dicht an ein Rind heran, kann man schon mal einen Huf abkriegen. Festes Schuhwerk ist immer empfehlenswert. Generell sind Rinder aber friedfertig, auch weil sie viel Auslauf haben. Für den Menschen gefährlich ist ihre Körpermasse und (wenn vorhanden) die Hörner. Man sollte deshalb immer einen Sicherheitsabstand halten. Nicht streicheln!
  • Wenn man einer Kuh begegnet, nicht wegrennen, es besteht Stolpergefahr. Ruhig weitergehen, man wird in der Regel nicht umgerannt.
  • Blockieren ein oder mehrere Tiere den Weg, kann man durch lautes Reden auf sich aufmerksam machen. Auch mit einem kleinen Klaps kann man sich Durchtritt verschaffen.
  • Rote Kleidung - Die Farbe spielt keine Rolle. Wie beim Stierkampf, ist die Bewegung das entscheidende. Auf sein Deo sollte man achten, dezent ist immer besser!
  • Hunde - Viele Kühe reagieren sehr neugierig und teilweise aggressiv. Hunde sollte man zu diesem Zweck kurzfristig von der Leine lassen, dann gerät man nicht zwischen Hund und Rind. Der Hund kann dann wegrennen. Danach aber wieder an die Leine, damit die Weideflächen nicht verkotet werden.
  • Übrigens: Kühe sind Wiederkäuer, mann kann von ihnen nicht gefressen werden!

Wiesen und Weiden - wann und wie in der Natur Wandern?

Alp-Wanderung
Grundsätzlich gilt:
  • Jedermann hat das Recht auf den Genuss der Naturschönheiten und auf die Erholung in der freien Natur.
  • Jedermann ist verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen.
  • Wege dürfen nicht verlassen werden. Das heisst, Weiden dürfen nur betreten oder befahren werden, wenn ein Weg durch führt. Wanderwege, die weniger als 1,5 m breit sind, dürfen von Mountainbikern nicht genutzt werden.
Zeitspanne:
Früher begann Ende April die Wachstumszeit, deshalb sind vom Georgstag (23. April) an die Wiesen für Wanderer und Mountainbiker gesperrt. Ab Allerheiligen darf man die Wiesen wieder betreten, aber nicht befahren!

Eine Wiesen Wanderung von der Hompessen Alpe zur Juget Alpe

In der Nähe von Oberstaufen ist die Hompessen Alpe über einen Mautweg "Homepessen Alpweg" erreichbar. Ziel ist die Juget Alpe. Gemeinsamkeiten: Beides sind Sennalpen mit hörnertragenden Kühen.


Verfolgen Sie die weitere Tour direkt auf der Seite www.dein-allgaeu.de.



Oma's Brunnenwirtschaft ist eine Spezialität dieser Gegend. Mehr Informationen unter: www.dein-allgaeu.de.


Vielen Dank an Herrn Hartmann, der seine Texte zur Verfügung gestellt hat. Mehr Informationen auf: www.dein-allgaeu.de



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